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2005 Lawine am Wasserfall auf dem Untersberg

Die großen Schneemengen im Winter 2005 lösten ungewöhnlich starke Lawinen aus. Bäume die unterhalb des Wasserfalls jahrzehnte lang wuchsen wurden niedergemäht.

Wasserfall auf der Westseite des Untersberg Wasserfall auf der Westseite des Untersberg
  Mehrere Schneefelder sind in einer Rinne verbunden. Im unteren Viertel des Bildes der Wasserfall und darunter der Lawinenkegel, als nicht Wasser sondern Schnee herunter stürzte.


Lawinenabgang: Baumstumpf Lawinenabgang: Baumstumpf
  Nicht von Menschen gefällt sondern durch eine Lawine. Dahinter der Wasserfall von wo die Lawine herunter kam. Diese Fotos machen die Überlebenschancen in einer Lawine begreiflich.


Lawinenwirkung: Verbogener Baum Lawinenwirkung: Verbogener Baum
  Der Lawinenabgang beim Wasserfall an der Westseite des Untersberg verbog diesen Baum so stark, daß er an der bergwärts gerichteten Seite aufplatzte.




Höhe der Lawine: abgebrochene Äste bis in 5 m Höhe
Erst oberhalb von 5m überstanden die Äste den Lawinenabgang. Alles darunter entweder abgebrochen oder in Fallrichtung der Lawine verbogen. Lawinenschaden: entwurzelter Baum
Die Wurzeln sind in unmittelbarer Nähe des Baumes abgebrochen. Soweit zu der Idee sich bei einer Lawine eben schnell mal hinter einen Baum in Deckung zu gehen. Lawinenschäden: Baum entwurzelt
Das Alter des Baumes zeigt, daß es hier jahrzehnte lang möglich war zu wachsen. Erst die großen Schneemengen von 2005 führten zu der vernichtenden Lawine. Kraft einer Lawine: Abgebrochener Baum
Was ist Stärker? Ein Auto mit 150 km/h oder eine Lawine? Mir sind jedenfall keine solchen Zerstörungen an Bäumen bekannt, um das sich bei einem Unfall ein Auto gewickelt hat. Tempo einer Lwaine: Kante abgebrochen
Dieser Baum stand oberhalb dieser Betonhütte für die Wasserversorgung. Die Lawine brach den Baum so schnell ab, daß er beim Aufschlag noch ein zweitesmal an der Kante abbrach. Schneehöhle bauen
Um sich die Gefährlichkeit einer Lawine klar zu machen bauen Sie doch einfach einmal eine Schneehöhle. Ganz oben noch lockerer Schnee, doch mit zunehmender Tiefe immer fester.